Am 6. Spieltag der Saison gab es Besuch aus dem Ruhrpott. Die Alemannia empfing Rot Weiss Oberhausen, welche recht ordentlich in die Saison gestartet sind. Mit 8 Zählern hatten sie 2 Punkte mehr als wir auf dem Konto. Das es also keine einfache Aufgabe werden würde, war allen klar.

3 Stunden vor Anpfiff gab es am alten Tivoli Aufgang (Würselener Wall) eine Kundgebung zum Erhalt des Walls. Seit einigen Wochen hat dazu die Fanszene, insbesondere die federführende Karlsbande Ultras, dazu aufgerufen die Aktion zu unterstützen. Eine wie ich finde, sehr gute Aktion um den letzten, noch verbliebenen Teil des unvergleichlichen alten Tivoli zu erhalten. Wer noch nicht unterschrieben hat, kann dies auf der dafür eingerichteten Homepage www.tivoli-erhalten.de tun. Überraschungsgast war Jupp Martinelli, der auch noch ein paar Worte an die Alemannia Anhänger richtete und die Aktion befürwortete und selber die Petition unterschrieb. Er äußerte außerdem, dass er die Kampagne zwar sehr gut findet, allerdings nicht alle Aktionen aus der Fanszene gutheisst, die in der jüngeren Vergangenheit passiert sind, ohne näher darauf einzugehen. Insgesamt war es bei noch gutem Wetter, Bier und Wurst eine gute und angenehme Stimmung, bevor es dann Richtung Stadion ging.

Spielbericht

Die ersten Minuten begannen ohne nennenswerte Torchancen. Für die größten Aufreger sorgte zunächst Ex-Alemanne Jannik Löhden, der in 2 Aktionen verwickelt war. Zunächst kam Nebi im Strafraum zu Fall und wenige Minuten später Torunarigha an der Strafraumgrenze, doch keine dieser Aktionen wurde abgepfiffen. Nach etwa 10 Minuten fing es recht heftig an zu regnen, was zu einer kleinen Flucht von einigen Fans auf die höhergelegenen Ränge sorgte. Aachen spielte gut und hatte gefühlt

Alemannia Aachen und Rot Weiss Oberhausen trennen sich 0:0 unentschiedenlls für den Erhalt des Würselener Walls
Alemannia Aachen und Rot Weiss Oberhausen trennen sich 0:0 unentschieden

60%+ Ballbesitz, doch leider blieben die Torchancen aus. Immer wieder wurden hohe Bälle auf den bulligen Torunarigha gespielt, der diese mit seinem Körper verteidigt und dann verteilte, leider fehlte dann meist das Glück und der Ball wurde noch von den Oberhausenern geklärt.

Die 2. Halbzeit verlief ähnlich wie die Erste. Oberhausen war bis zur 60. Minute etwas besser im Spiel, als in Halbzeit 1, hatte allerdings nur einen Distanzschuss, der für etwas Gefahr sorgte. Das Spiel war besonders im Mittelfeld umkämpft und die Alemannia hatte sowohl über die Außenbahnen, als auch durchs Zentrum versucht eine Lösung zu finden, aber an der Strafraumgrenze war meist Schluss. Insgesamt war das Spiel ausgeglichen, wobei Aachen mehr Ballbesitz und auch die etwas besseren Aktionen hatte. Alles in Allem waren es aber leider zu wenige gefährliche Torchancen, die kreiert wurden.

Das 4. Unentschieden im 6 Spiel, zeigt deutlich, dass das Team in der Liga mithalten kann, was hinsichtlich des Klassenerhalts sehr gut ist. Auf der anderen Seite reicht es derzeit noch nicht um um die oberen Tabellenplätze mitreden zu können. Auf jeden Fall macht es Spaß den Jungs zuzusehen, denn der Einsatz und Wille stimmt nach wie vor.

Der Ex-Aachener Jannik Löhden, liess es sich nach dem Spiel, trotz vorheriger Pfiffe, übrigens nicht nehmen, den Alemannen auf der Südtribüne einen Besuch abzustatten. Für mich war das eine starke Aktion von Löhden.

6500 Zuschauer, darunter rund 500 Oberhausener, schauten sich das Spiel an
6500 Zuschauer, darunter rund 500 Oberhausener schauten sich das Spiel an

Ausblick

Am kommenden Dienstag (5.9.) ist noch ein wichtiger Termin für Alemannia Aachen. Das neue Präsidium, der Verwaltungsrat und Aufsichtsrat werden gewählt!

Am Samstag 09.09.2017 geht es dann gegen den derzeit Tabellen 14. TUS Erndtebrück.

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